Salbei

Der Salbeistrauch hier im Garten wird langsam zum Mutanten…
Naja, ein bisschen übertrieben, aber er ist schon recht groß und nun mußte ich mir endlich mal überlegen was ich denn mit dem vielen Salbei anstellen will…
Dieser Busch wird ja von Natur aus auch nicht kleiner…

 

Ich fand es schon im letzten Herbst schade, daß ich mich nicht aufgerafft hatte den Salbei zu verarbeiten… außer einige Blätter zu trocknen.
Aber das hab ich in diesem Jahr wieder gemacht! Thymian auch.

 

 

Geht’s euch vielleicht auch so? Man verwendet den Salbei für Saltimbocca, in Butter angebraten zu Pasta, getrocknet als Tee und auch für das eine oder andere Mediterrane Gericht, der Rest vom Strauch allerdings bleibt über den Winter verwaist stehen und wird im Frühjahr zurückgeschnitten….

 

Das kann’s doch nicht sein!
Ich hab da mal ’n bischen gestöbert und bei ‚Chefkoch‘ bin ich fündig geworden!

Ich habe mir drei verschiedene Zubereitungen mit Salbei herausgesucht und zubereitet.

 

Das erste war Salbei-Honig.
Dafür nimmt man junge Salbeiblätter und einen Honig den man mag – vorzugsweise flüssigen Honig.
Die Salbeiblätter werden abgebraust, mit Küchenpapier getrocknet
und dann in feine Streifen geschnitten.
Dann werden die Salbeistreifen in ein sauberes Glas gefüllt., sodaß es fast voll ist.
Jetzt den Honig löffelweise über die Salbeiblätter füllen, bis das Glas fast bis zum Rand gefüllt ist.

 

 

 

Das Glas verschließen und warten….
Der Honig läuft durch die Salbeiblätter und nach einiger Zeit schwimmen die Salbeiblätter oben auf dem Honig.
Nun kann noch Honig nachgefüllt werden  und der Salbei-Honig ist fertig.
Was hab ich noch ausprobiert….?
Salbeibutter – seeehr lecker!
Dafür habe ich folgende Zutaten genommen:
250g Butter
1 Handvoll Salbeiblätter (ca. 25g)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Salz und weißer Pfeffer
Die Butter in Stücke schneiden, Salbeiblätter sehr fein schneiden, Schalotte in ganz feine Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.

 

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und verrühren oder mit dem Mixer verquirlen.
Abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.
Und fertig ist die Salbeibutter.
Sie paßt prima zu Lamm oder Fisch, das habe ich schon probiert.

 

 

Und dann durfte ein Pesto nicht fehlen!
Dafür habe ich
50g Salbeiblätter
100g Parmesan, gerieben
50g Pinienkerne
50-75ml Olivenöl
und
ca. 1/2 TL grobes Meersalz
in den Blender gegeben und zerhäkselt.
Mit dem Öl bestimmt ihr die Konsistenz des Pestos.
Nun kurz probieren ob ausreichend Salz am Pesto ist
 und in ein Glas abgefüllt mit Olivenöl bedeckt kann man das Pesto im Kühlschrank für 1-2 Wochen aufbewahren.

 

Auch das Pesto ist köstlich!
Das werde ich sicher noch das eine oder andere Mal herstellen, genau wie die Butter.
Der Honig reicht mir erstmal ’ne zeitlang,
aber für nächstes Jahr ist der Salbei-Honig wieder gesetzt!
Habt einen schönen Tag!

8 Gedanken zu “Salbei

  1. Liebe Andrea,
    zuerst möchte ich mich bei Dir ganz herzlich für Deinen Besuch auf meinem Blog bedanken. Diese Aprikosen-Lavendel-Marmelade ist wirklich ein ganz besonderer Genuss!…und nächstes Jahr schmeckt sie noch genau so gut!
    Danken möchte ich Dir aber auch für diese herrlichen Salbei-Rezepte. Klingen alle drei ganz wunderbar! Da ich auch ziemlich viel Salbei im Garten habe, werde ich sie alle ausprobieren.
    Demnächst mache ich übrigens im Altenheim Salbei-Bonbons. Das Rezept werde ich dann auch in meinem Blog einstellen.
    Alles Liebe
    Heidi

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  2. Unsern Salbei hab ich schon vor Jahren entfernt: Erstens ist er auch viel zu groß geworden und zweitens mag ihn bei uns eigentlich gar niemand. Überhaupt hab ich's nicht so mit essbarem Grünzeug, aber das weisst du in der Zwischenzeit ja bestimmt schon….. />LG Lis

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  3. Hallo liebe Andrea,das sind tolle Rezepte!Salbeipesto kannte ich noch nicht. Mein Salbei muss dringend beerntet werden, der macht sich fürchterlich fett im Kräuterbeet. />Hast Du so eine Kräuter-Krone zum Trocknen? So etwas steht bei mir schon jahrelang auf dem Wunschzettel…Rosige GrüßeChristine

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  4. Liebe Christine,Mir gefallen alle drei Zubereitungen richtig gut. Das Pesto ist na klar sehr „salbeiig“ aber trotzdem lecker!Ja ich hab so 'ne Art Kräuterkrone, die allerdings am Schuppen nicht so recht Geltung kommt, dafür aber zum Einsart. />LG Andrea

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